Fassen Sie Ihr Mitgefühl in Worte!
Prof. Dr. Gerhard Naegelegestorben am 22. April 2026
Christoph Strünck
schrieb am 18. Mai 2026 um 20.30 Uhr
Meine Anteilnahme gilt allen Angehörigen und engen Freunden von Gerd Naegele. Es ist tröstlich zu wissen, dass vieles von ihm bleiben wird. Nicht nur seine Werke und wichtigen Impulse, sondern auch seine Haltung, seine Energie, seine ansteckende Art. Gerd Naegele war ein starker Charakter, voller Mitgefühl und Solidarität für weniger Privilegierte, wenn streng, dann auf eine liebenswürdige Weise. Lieber Gerd, Du verbindest viele von uns, und wir fühlen uns mit Dir verbunden. Herzlichen Dank für alles, was wir mit Dir teilen, diskutieren, erleben durften.
Patricia Steuer
schrieb am 15. Mai 2026 um 23.22 Uhr
Mit großer Betroffenheit habe ich vom Tod von Herrn Prof. Dr. Gerhard Naegele erfahren.
Als eine der letzten Studierenden seines Masterstudiengangs „Alternde Gesellschaften“ bin ich sehr dankbar, dass ich ihn als Dozenten erleben durfte. Dieses Studium war für mich weit mehr als nur eine akademische Ausbildung – es hat mich persönlich geprägt und in meiner Entwicklung begleitet.
Ich erinnere mich an seine Vorlesungen, an Gespräche mit ihm und auch an seine Abschlussvorlesung, die ich miterleben durfte. Besonders in Erinnerung bleibt mir seine zugewandte Art, seine Offenheit und die Fähigkeit, wissenschaftliche Tiefe immer mit einem Blick für die Menschen zu verbinden.
Für vieles, was ich aus dieser Zeit mitgenommen habe, bin ich ihm sehr dankbar.
Ich werde ihn in guter Erinnerung behalten.
Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.
Reinhard Pohlmann
schrieb am 13. Mai 2026 um 18.13 Uhr
Erst heute habe ich die Nachricht erhalten, dass Gerd Naegele für immer von uns gegangen ist. Gerd war über 40 Jahre lang ein sehr geschätzter Wegbegleiter. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die gerontologische Forschung und Lehre in Dortmund eine Erfolgsgeschichte geworden ist. Gerne erinnere ich mich an die Gründerzeit des Forschungsinstituts für Gerontologie oder an das damals sogenannte „Naegele-Gutachten“, seinerzeit ein Meilenstein angewandter Alten - und Pflegeplanung. Bis heute lebt sein Geist auch im Seniorenstudium an der TU Dortmund. Die Begegnungen mit Gerd waren immer eine Bereicherung. Ich wünsche allen Angehörigen viel Trost und Zuversicht. Gerd wird eine Wegmarke meiner Lebensgeschichte bleiben.
Sylvia und Andreas Kruse
schrieb am 13. Mai 2026 um 12.55 Uhr
… Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen … (Psalm 91, Vers 11)
Diesen Psalm erinnern wir, wenn wir an Dich denken, lieber Gerd; an die Monate, Jahre schwerer Erkrankungen, die Du ertragen, getragen und durchgetragen hast; an schöne Momente in Deinem Leben, die wir mit Dir teilen durften; an das Glück, dass Dir in Deiner späten Partnerschaft beschieden war – wie freudig und erfüllt Du die Eheschließung bekannt gegeben hast!
Diesen Psalm erinnern wir auch in der musikalischen Fassung von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847); sein achtstimmiges a-cappella-Chorwerk (1844) lässt uns die Tiefe dieses Psalms einmalmehr verstehen und rahmt seelisch-geistig alle Erinnerung an Dich.
Du warst uns ein wunderbarer Freund, so zuverlässig, hilfsbereit, inspirierend, klug, offen und diskussionsfreudig. Auf die Begegnungen mit Dir haben wir uns immer sehr gefreut.
Du hast mir, Andreas, die Ehre geschenkt, bei Deiner Verabschiedung von der Technischen Universität Dortmund die Festansprache zu halten. Welche Verabschiedung: Dich in Deiner „Abschluss-Vorlesung“ zu erleben, mit einem weit gespannten und eindrucksvoll gefüllten Bogen über die Gerontologie, mit der Vermittlung zentraler Werte, die Dein Fühlen und Denken bestimmen, mit einem Auditorium, das mit langanhaltendem Beifall die große Dankbarkeit Dir gegenüber zum Ausdruck brachte.
Du wirst der Gerontologie unendlich fehlen. Du bist nicht ersetzbar. Aber es gibt Kolleginnen und Kollegen in Deiner „Nachfolgegeneration“, die Dein Werk fortführen werden; neben Deiner Tochter Laura, auf deren persönlichen und beruflichen Lebensweg Du so freudig geblickt hast, Deine Nachfolgerin, Frau Brandt, Dein Nachfolger, Herr Strünck – und viele andere, die hier nicht genannt werden können.
Wir vermissen Dich sehr. Wir werden Dich in Gedanken bei uns behalten und tragen. Und wir werden der Welt immer wieder von Dir berichten; und auch in diesem Bericht wirst Du immer fortleben.
Deine Sylvia und Andreas
Gerhard Igl
schrieb am 12. Mai 2026 um 22.09 Uhr
Liebe Tina Jurisch, ich kenne Sie nur aus den Erzählungen von Gerd. Deshalb unbekannterweise ein ganz herzliches Beileid. Sie wissen vielleicht aus Gerds Erzählungen, wie nahe wir uns waren. Mehr will ich an dieser Stelle nicht sagen. Zusammen mit Andreas Kruse und Christoph Strünck haben wir einen Nachruf auf Gerd verfasst, der in der Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie erscheinen wird.
Joachim Wilbers
schrieb am 11. Mai 2026 um 22.24 Uhr
Und wieder verabschiedet sich ein prägender Wissenschafter der Gerontologie in Deutschland für immer. Gerd und ich waren viele Jahre gemeinsam Sachverständige Mitglieder der Enquete-Kommission Demographischer Wandel des Deutschen Bundestags, nicht immer einer Meinung, aber geprägt von dem Willen gerontologisches Wissen in die Politik einzubringen. Wir sind uns immer wieder begegnet über all die Jahre. Sein Sachverstand und seine Menschlichkeit haben mich beeindruckt. Ich werde ihn vermissen!
Josef Hilbert
schrieb am 29. April 2026 um 11.14 Uhr
Ehefrau, der Familie und allen nahestehenden, herzliches Beileid. Gerd war für mich menschlich ein Freund und wissenschaftlich ein Gedanken Partner und Wegweiser. Wir werden ihn vermissen, gerade jetzt, wo es in seinen Kompetenzgebieten Gerontologie, Sozialpolitik und Pflege zu Weiterentwicklungen kommt. R. I. P.